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	<title>Stigma Videospiele</title>
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	<description>Gegenseite Killerspiele</description>
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		<title>Welt Online: &#8220;Crysis 2&#8243; verursacht Nasenbluten</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 17:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rey Alp</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[(welt) Dies wäre zumindest eine mögliche Interpretation der von Welt Online einem Artikel beigefügten Fotostrecke. Die Autorin Kathrin Spoerr wollte testen, ob sie etwas mit dem Titel &#8220;Crysis 2&#8243; anfangen kann, der jüngst als &#8220;Bestes Deutsches Spiel&#8221; ausgezeichnet wurde. Der Inhalt des Erfahrungsberichts ist dabei nicht sonderlich spektakulär und weitgehend sachlich: Als Laie hat man<a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/05/15/welt-online-crysis-2-verursacht-nasenbluten/"> Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://www.welt.de/vermischtes/article106306191/Wenn-Muetter-versuchen-zu-Moerdern-zu-werden.html" target="_blank">welt</a>)</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.welt.de/vermischtes/article106306191/Wenn-Muetter-versuchen-zu-Moerdern-zu-werden.html" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-6218" title="bilder_welt_online" src="http://stigma-videospiele.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/bilder_welt_online.jpg" alt="" width="634" height="157" border="0" /></a></p>
<p><span id="more-6217"></span>Dies wäre zumindest eine mögliche Interpretation der von Welt Online einem Artikel beigefügten Fotostrecke. Die Autorin Kathrin Spoerr wollte testen, ob sie etwas mit dem Titel &#8220;Crysis 2&#8243; anfangen kann, der jüngst als &#8220;Bestes Deutsches Spiel&#8221; ausgezeichnet wurde. Der Inhalt des Erfahrungsberichts ist dabei nicht sonderlich spektakulär und weitgehend sachlich: Als Laie hat man naturgemäß mit Steuerung, Orientierung und Level-Design zu kämpfen, so dass hier die eine oder andere Hürde zu meistern ist. Vielleicht sollte der unaufgeregte Testbericht gerade deswegen medial aufgepeppt werden, was im Nachhinein aber wohl auch bei Welt Online als unangemessen angesehen wurde.</p>
<p>Die aktuell nur noch 6 Bilder umfassende Fotostrecke enthielt ursprünglich noch zwei weitere Abbildungen (Siehe Bild),  mit denen offenbar eine Metamorphose der Spielerin nachgezeichnet werden sollte. Mit aus Nase und Mund laufenden Blut sollte die einleitende Aussage veranschaulicht werden:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>Aus der Spielerin wurde eine Killerin</em>.&#8221;</p>
<p>Es kamen anscheinend jedoch Bedenken an der Sachlichkeit einer solchen Darstellung auf, weshalb sich Welt Online dazu entschied die Bilder zu entfernen. Ein Hinweis auf diese nachträgliche Bearbeitung fehlt jedoch, so dass der Leser von der Änderung nicht informiert wird.</p>
<p><em>rey</em></p>
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		<title>Abstinenz statt Kompetenz</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 08:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[(FAZ) Was geschieht, wenn die Eltern aus einer Familie ohne Fernseher ihrem neunjährigen Kind spontan einen Nintendo 3DS kaufen? Dieses Szenario wurde in der vergangenen Woche von Marcus Jauer im Feuilleton der FAZ beschrieben. Sein Text liest sich auf den ersten Blick wie ein Erfahrungsbericht. Da in der nächsten Zeit keine größeren Feste bevor standen<a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/05/12/abstinenz-statt-kompetenz/"> Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/sucht-und-technik-game-over-11739865.html" target="_blank">FAZ</a>) Was geschieht, wenn die Eltern aus einer Familie ohne Fernseher ihrem neunjährigen Kind spontan einen Nintendo 3DS kaufen? Dieses Szenario wurde in der vergangenen Woche von Marcus Jauer im Feuilleton der FAZ beschrieben. Sein Text liest sich auf den ersten Blick wie ein Erfahrungsbericht.</p>
<p>Da in der nächsten Zeit keine größeren Feste bevor standen habe man dem Kind seinen Wunsch außer der Reihe erfüllen wollen. Dem Kind versprach man zu schauen, wo das Gerät am günstigsten ist, um es dann dort zu kaufen. Weil den Eltern dann aber am Samstagnachmittag eine dreitägige Wartezeit wegen zehn Euro Preisdifferenz „willkürlich“ erschienen, wurde diese Herangehensweise schon beim nächsten Händler wieder verworfen. Stattdessen würden einige (neue) Regeln an die Anschaffung geknüpft – deren Einhaltung dann aber schon von Beginn an nicht durchgesetzt wurde. Stattdessen wird geklagt, das Kind spiele „nur noch“. Als dann das erste Spiel langweilig wird, soll sich das Kind zunächst mit seinem Taschengeld am nächsten Beteiligen. Das aber „dauert so lange“, sodass stattdessen wieder „Bedingungen“ aufgestellt werden.</p>
<p><span id="more-6197"></span>Während das Kind am Sonntag in der Früh an einem Mariokart-Turnier über das Internet Teil nimmt, fordern die Eltern es auf, sofort zum Essen zu kommen. Es erwidert, der Wettkampf dauere nur noch fünf Minuten, momentan könne es sehr schlecht aussteigen. Um sich (offenbar zum ersten Mal!) intensiver mit der Medienerziehung ihres Sprösslings auseinander zu setzen, schauen die beiden erziehungsberechtigten in ein Elternforum. Ihr Eindruck lässt vermuten, wie es um das Vertrauensverhältnis zum eigenen Kind bestellt ist: „<em>Es war, als hätten sich die Kinder abgesprochen (…). Womöglich war das sogar die Wahrheit.</em>“</p>
<p>Nach Dutzenden nur in den Raum gestellten, aber niemals durchgesetzten Regeln und „Bedingungen“ merken sie, dass sie erleben, was auch andere Eltern beschreiben. Damit ist dann auch geklärt, wer die Schuld trägt: „<em>Nintendo, deren Produkte mir verbotswürdig erscheinen wie Drogen. Selten habe ich einen solchen Hass auf ein technisches Gerät empfunden.</em>“ Als Konsequenz wird dem Kind „das Ding“ weg genommen. Nun liest es endlich wieder Bücher (an nur einem Wochenende durch). Zumindest ist der Vater seinem Sohn nicht ganz fremd, er entdeckt sich selbst: Er <em>„wollte immer nur noch die eine E-Mail schreiben, den einen Artikel lesen. Es hört nie auf. Aber ein Kind soll das stoppen.</em>“</p>
<p>Was dieser Text nun sein will – Bericht aus den Augen eines Medienhassers oder eher Schuldeingeständnis eigener Inkonsequenz – wird nicht klar. Vielleicht ist auch es nur die (neuerliche) Kapitulation vor der Medienerziehung, die sich ebenfalls in der Verbannung des Fernsehapparates andeutet. Eines wird der Autor aber auf keinen Fall erreichen: Eltern für die Mediennutzung ihrer Kinder interessieren.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/sucht-und-technik-game-over-11739865.html" target="_blank">Zum Artikel</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brutal, Brutaler, &#8220;World of Warcraft&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rey Alp</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[(sz) Es gibt Momente, in denen einem die Spieler von &#8220;World of Warcraft&#8221; benahe leid tun können. Nachdem der Titel durch den Spiegel mit dem Amoklauf von Winnenden in Verbindung gebracht wurde, ist das cartoonartige und farbenfrohe Rollenspiel &#8211; &#8220;ab 12&#8243; freigegeben &#8211; in der Presse zu einen gewaltverherrlichenden &#8220;Killerspiel&#8221; mutiert. Nachdem die FAZ &#8220;World<a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/05/11/brutal-brutaler-world-of-warcraft/"> Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://www.pic-upload.de/view-14137763/SZ_MGeisler01.jpg.html" target="_blank">sz</a>) Es gibt Momente, in denen einem die Spieler von &#8220;World of Warcraft&#8221; benahe leid tun können. Nachdem der Titel durch den Spiegel mit dem Amoklauf von Winnenden in Verbindung gebracht wurde, ist das cartoonartige und farbenfrohe Rollenspiel &#8211; &#8220;ab 12&#8243; freigegeben &#8211; in der Presse zu einen gewaltverherrlichenden &#8220;Killerspiel&#8221; mutiert. Nachdem die FAZ &#8220;World of Warcraft&#8221; schon zum Ego-Shooter &#8220;erhob&#8221;, glänzt nun die SZ:</p>
<p><span id="more-6192"></span>In einem Interview wird Martin Geisler die scheinbar provozierende Frage gestellt, ob er &#8211; nachdem mit &#8220;Crysis 2&#8243; ein Ego-Shooter ausgezeichnet wurde &#8211; auch die Prämierung von so umstrittenen Spielen wie &#8220;World of Warcraft&#8221; für denkbar halte:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>Wenn die Machart für einen Preis tatsächlich wichtiger ist als die Pädagogik &#8211; müssten dann nicht auch &#8220;Modern Warfare&#8221; oder &#8220;World of Warcraft&#8221; ausgezeichnet werden? Spiele, von denen der norwegische Massenmörder Anders Breivik gesagt hat, er habe sie täglich zur Übung benutzt</em>.&#8221;</p>
<p>Breivik nutzte &#8220;World of Warcraft&#8221; übrigens, um gegenüber seinem Umfeld eine Ausrede dafür zu haben, dass er sich vor der Tat zurückzog. Was er nach der SZ in dem Spiel als Vorbereitung getrieben haben soll, wissen wir leider nicht (Rey).</p>
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		</item>
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		<title>Süddeutsche &#8211; Warum &#8220;Counter-Strike&#8221;?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rey Alp</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[(sz) Bei der Süddeutschen Zeitung findet sich ein Artikel  in dem unter anderem der Amoklauf von Erfurt thematisiert wird. Auch wenn es nicht ausdrücklich geschrieben wird, dürfte der Leser nach der Lektüre den Eindruck haben, dass der Täter mit &#8220;Counter-Strike&#8221; das Töten geübt habe: &#8220;Sind Ego-Shooter-Computerspiele, die Robert S. exzessiv nutzte, möglicherweise mitverantwortlich für seinen<a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/05/11/suddeutsche-warum-counter-strike/"> Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/zehn-jahre-nach-dem-amoklauf-in-erfurt-was-sich-seit-dem-schulmassaker-veraendert-hat-1.1342486-2" target="_blank">sz</a>) Bei der Süddeutschen Zeitung findet sich ein Artikel  in dem unter anderem der Amoklauf von Erfurt thematisiert wird. Auch wenn es nicht ausdrücklich geschrieben wird, dürfte der Leser nach der Lektüre den Eindruck haben, dass der Täter mit &#8220;Counter-Strike&#8221; das Töten geübt habe:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>Sind Ego-Shooter-Computerspiele, die Robert S. exzessiv nutzte, möglicherweise mitverantwortlich für seinen Gewaltausbruch? [...] Ego-Shooter sind nach der Bluttat von Erfurt hierzulande in die Kritik geraten: Bei Computerspielen wie Counter-Strike ist der Spieler agierender Protagonist und muss sich durch eine dreidimensionale Welt schießen. Gegner sind computergesteuerte Akteure oder &#8211; bei Online-Games &#8211; andere Spieler. Bereits nach dem Massaker an der Columbine High School 1999 in den USA waren Ego-Shooter in Verruf geraten. Die beiden Schüler, die dort das Attentat verübten, sollen wie Robert S. das Töten zunächst virtuell geübt habe</em>n.&#8221;</p>
<p><span id="more-6189"></span>Tatsächlich hatte der Täter mit dem Spiel &#8220;Counter-Strike&#8221; jedoch nicht viel am Hut, wie die mit der Aufarbeitung der Tat befassten Gutenberg-Kommission in einem Gutachten feststellte:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>Weil in einem Buch im Zusammenhang mit dessen Ego-Shooter-Aktivitäten ein nach den Erkenntnissen der Kommission nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmendes Bild von Robert Steinhäuser gezeichnet wird, muss ausdrücklich klargestellt werden, dass Robert Steinhäuser nicht mit einem Freund namens Steffen, die Nächte durch Counter-Strike gespielt hat und Counterstrike auch kein Dauerbrenner von Robert Steinhäuser gewesen ist. Für die gegenteiligen Angaben […] haben sich […] keinerlei Anhaltpunkte ergeben […]</em>.&#8221;</p>
<p>Lediglich auf einer offensichtlich gefakten Webseite &#8211; sie wurde noch nach der Tat verändert  &#8211; wurden dem Täter Worte in den Mund gelegt, wonach es sich bei &#8220;Counter-Strike&#8221; um sein Lieblingsspiel handeln würde.</p>
<p>Warum von der Presse in diesem Zusammenhang immer wieder &#8220;Counter-Strike&#8221; angeführt wird, verwundert. Will man den Lesern nicht zumuten mehr als einen Ego-Shooter zu kennen? Soll der Leser durch die Erwähnung des immer gleichen Spiels den Eindruck gewinnen sich &#8220;auszukennen&#8221;, da das Spiel auch in anderen Zusammenhängen erwähnt wird?</p>
<p>Vielleicht ist man aber auch einfach der Meinung, dass die Argumentation mit den wahren Hintergründen nicht mehr passt. Als wirkliches Lieblingsspiel des Täters wird im Gutachten nämlich  &#8220;Quake III Arena&#8221; benannt, dass vom Täter auch noch vor der Tat gespielt wurde. Von der Gutenberg-Kommission wird diesem Spiel zwar eine &#8220;<em>aufputschende Wirkung</em>&#8221; zugeschrieben sowie ein &#8220;<em>Abstumpfungseffekt</em>&#8221; und &#8220;<em>Gewaltanwendungstraining</em>&#8221; gesehen, doch die Vorstellung, dass der Täter mit &#8220;Quake III Arena&#8221; das<em> &#8220;Töten zunächst virtuell geübt</em>&#8221; habe, dürften nichtsdestotrotz auch Nichtspieler grotesk finden:  Sich in einem SciFi-Szenario mit Plasma- und Elektrowerfern zu duellieren, während man zu im Weltraum schwebenden Plattformen katapultiert wird, wirkt einfach weniger &#8220;bodenständig&#8221; als das realitätsnahere &#8220;Counter-Strike&#8221;.</p>
<p>Für diejenigen, die das Spiel nicht kennen:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><object width="640" height="480" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rIj0pwyo1Oo?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="480" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/rIj0pwyo1Oo?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>So sieht es nach der Süddeutschen also aus, wenn jemand im Vorfeld eines Amoklaufes &#8220;<em>das Töten zunächst virtuell geübt</em>&#8221; hat (Rey).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Phoenix Fail &#8211; Michael Sahr sagt &#8220;Sorry&#8221;</title>
		<link>http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/05/05/phoenix-fail-michael-sahr-sagt-sorry/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 10:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rey Alp</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[(youtube) Nachdem Michael Sahr &#8220;World of Warcraft&#8221; als Spiel bezeichnet hatte, bei dem man &#8220;Europa auch vor einen Teil der Islamisierung&#8221; rette, wurde nun auf Youtube eine Entschuldigung veröffentlicht. Ein solcher Schritt ist natürlich begrüßenswert, auch wenn die wackelige Kamera wohl vornehmlich hip wirken soll und kaum als offizielle Richtigstellung angesehen werden kann. Inkonsistent Aber<a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/05/05/phoenix-fail-michael-sahr-sagt-sorry/"> Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=5tky96DO_70" target="_blank">youtube</a>) Nachdem Michael Sahr &#8220;World of Warcraft&#8221; als Spiel bezeichnet hatte, bei dem man &#8220;<em>Europa auch vor einen Teil der Islamisierung&#8221; </em>rette, wurde nun auf Youtube eine Entschuldigung veröffentlicht. Ein solcher Schritt ist natürlich begrüßenswert, auch wenn die wackelige Kamera wohl vornehmlich hip wirken soll und kaum als offizielle Richtigstellung angesehen werden kann.</p>
<p><span id="more-6180"></span>
<p style="padding-left: 30px;"><object width="640" height="480" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5tky96DO_70?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="480" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/5tky96DO_70?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><strong>Inkonsistent</strong></p>
<p>Aber auch inhaltlich wirkt die Stellungnahme auf den zweiten Blick nicht ganz durchdacht:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>Shit happens: Ich habe leider das Spiel verwechselt und das tut mir auch echt leid. Das war nicht meine Absicht und schon gar nicht mein Ziel&#8230; Und von daher &#8220;Sorry&#8221; an die Fangemeinde von &#8220;World of Warcraft&#8221;. Wie gesagt: Das war nicht meine Absicht, mein Ziel. Es ist mir in dieser langen Livesituation, an diesem doch sehr anspruchsvollen Tag &#8211; immerhin stand ein Massenmörder vor Gericht und hat ziemlich Klartext geredet &#8211; leider passiert&#8230; Aber soll die Sache auch nicht entschuldigen. Also: Klares &#8220;Sorry&#8221; von meiner Seite für diese Verwechselung</em>.&#8221;</p>
<p>Sahr möchte &#8220;World of Warcraft&#8221; mit einem anderen Spiel verwechselt haben: Doch was für ein Spiel soll das sein, in dem in einem mittelalterlichen Szenario der Islam bekämpft wird und das darüber hinaus auch von Breivik genutzt wurde? In seinem Manifest gibt er im wesentlichen an auch &#8220;Modern Warfare 1&#8243; und &#8220;Modern Warfare 2&#8243; genutzt zu haben, doch diese Spiele sind nicht wirklich im Mittelalter angesiedelt. Es gab also wohl mehr als eine bloße Verwechselung des Spieltitels, sondern eine unzureichende Recherche: Da Sahr von einem Spiel spricht, indem &#8220;<em>Spieler in mittelalterliche Heldenrollen</em>&#8221; schlüpfen, um &#8220;<em>Europa auch vor einen Teil der Islamisierung</em>&#8221; zu retten, dürfte hier nicht nur eine Verwechselung, sondern eine Vermischung stattgefunden haben: Sahr hielt &#8220;World of Warcraft&#8221; und &#8220;Modern Warfare&#8221; offenbar für ein und dasselbe Spiel bzw. war in dem Glauben, dass &#8220;Modern Warfare&#8221; &#8211; das Spiel , in dem man den Islam bekämpfe &#8211; im Mittelalter spiele. Von daher wirkt die Entschuldigung, dass es sich nur um eine Verwechselung gehandelt habe, etwas fadenscheinig.</p>
<p><strong>Unzutreffend</strong></p>
<p>Aber auch die Konsequenz aus der Entschuldigung hat es in sich: Wenn lediglich das Spiel verwechselt wurde hieße es, dass Breivik tatsächlich ein Spiel gespielt habe, in dem man den Islam bekämpfen müsse. Da  es &#8220;World of Warcraft&#8221; nicht mehr sein soll, kommen nur noch &#8220;Modern Warfare&#8221; 1 und 2 in Frage. Hierbei geht es jedoch um eine andere Thematik: Der russische Ultranationalist Imran Zakhae will in Russland die Macht übernehmen. Als Ablenkungsmanöver lässt er in einem arabischen Land hierfür zwar einen Al-Asad gegen die dortige Regierung putschen, doch das wirkliche Problem sind die russischen Ultranationalisten. Das wird speziell im zweiten Teil deutlich, in dem Russland &#8211; weil es die USA hinter einen Terroranschlag vermuten &#8211; die Vereinigten Staaten invadiert. Es geht also eher um eine Neuauflage des kalten Krieges und nicht um den Islam. Zum Teil wird zwar angenommen, dass der &#8220;Bösewicht&#8221; Imran Zakhaev wegen seines arabischen Vornamens islamische Wurzeln habe, doch dies wird wohl kaum ausreichen um die Bedrohung durch Russland den Islam anzulasten. Schließlich trägt ja auch der aktuelle amerikanische Präsident Barack (Hussein) Obama (II) einen arabischen Namen, ohne dass wir die USA nun als islamisch betrachten.</p>
<p>Mit seiner Entschuldigung hat Sahr also die neue Aussage aufgestellt, dass &#8220;Modern Warfare 1&#8243; und &#8220;Modern Warfare 2&#8243; Spiele seien, in denen der Spieler eine islamische Bedrohung bekämpfen müsse. Ob es hier ebenfalls eine Korrektur geben wird?</p>
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		<title>Phoenix Fail &#8211; Jetzt mit Video</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rey Alp</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=6177</guid>
		<description><![CDATA[(Youtube) “Der Breivik hat ja sehr viel Computerspiele gespielt. “World of Warcraft” – ein kriegstreibendes Spiel. Da schlüpfen also Spieler in mittelalterliche Heldenrollen und retten die Welt, retten Europa auch vor einen Teil der Islamisierung – in gewisser Weise. Das sind sehr kritisch zu sehende Spiele und er tauchte sehr stark in eine Parallelwelt ab,<a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/05/03/phoenix-fail-jetzt-mit-video/"> Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=XDO29gCT2LE" target="_blank">Youtube</a>)</p>
<p style="padding-left: 30px;">“<em>Der Breivik hat ja sehr viel Computerspiele gespielt. “World of Warcraft” – ein kriegstreibendes Spiel. Da schlüpfen also Spieler in mittelalterliche Heldenrollen und retten die Welt, retten Europa auch vor einen Teil der Islamisierung – in gewisser Weise. Das sind sehr kritisch zu sehende Spiele und er tauchte sehr stark in eine Parallelwelt ab, wo er auch sehr viel geschossen hat. Jetzt ist es ja landläufig einfach zu sagen: Klar, wenn der schon am Computer abdrückt, dann drückt er auch in Wirklichkeit schneller ab?</em>“</p>
<p><span id="more-6177"></span>
<p style="padding-left: 30px;"><object width="640" height="360" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XDO29gCT2LE?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="360" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/XDO29gCT2LE?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Lesehinweis</title>
		<link>http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/05/01/lesehinweis-34/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 10:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rey Alp</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[(SPON) Peter Tauber (CDU) über seine Entscheidung, den Deutschen Computerspielpreis an ein Killerspiel zu verleihen, SPON v. 29.04.2012. - Zum Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>(<a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,830382,00.html" target="_blank">SPON</a>)</p>
<p style="padding-left: 30px;">Peter Tauber (CDU) über seine Entscheidung, den Deutschen Computerspielpreis an ein Killerspiel zu verleihen, SPON v. 29.04.2012.</p>
<p style="padding-left: 30px;">-<a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,830382,00.html" target="_blank"> Zum Artikel</a></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>BPjM, FSK, WTF?</title>
		<link>http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/05/01/bpjm-fsk-wtf/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 10:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rey Alp</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[(rey) Anlässlich der wohl nicht ganz regelkonformen Auszeichnung von &#8220;Crysis 2&#8243; bei dem &#8220;Deutschen Computerspielpreis&#8221; konnte Wolfgang Börnsen &#8211; der Medienpolitischer Sprecher Union &#8211; nicht schweigen: Beinahe in jedem TV-Nachrichtenformat war er mit seiner Kritik an der Auszeichnung dieses Spiels vertreten. Als Beispiel: &#8220;Einen Preis zu fördern, der schon von den Jugendschützern auf den Index<a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/05/01/bpjm-fsk-wtf/"> Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(rey) Anlässlich der wohl nicht ganz regelkonformen Auszeichnung von &#8220;Crysis 2&#8243; bei dem &#8220;Deutschen Computerspielpreis&#8221; konnte Wolfgang Börnsen &#8211; der Medienpolitischer Sprecher Union &#8211; nicht schweigen: Beinahe in jedem TV-Nachrichtenformat war er mit seiner Kritik an der Auszeichnung dieses Spiels vertreten. Als Beispiel:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>Einen Preis zu fördern, der schon von den Jugendschützern auf den Index gesetzt worden ist &#8211; dieses Spiel darf erst für Menschen &#8220;ab 18&#8243; freigegeben werden &#8211; ist doch mehr als problematisch</em>.&#8221;</p>
<p><span id="more-6171"></span>Dieser Kommentar offenbart einige Defizite: Nur die &#8220;Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien&#8221; (BPjM) kann jugendgefährdende Titel indizieren bzw. &#8220;<em>auf den Index</em>&#8221; setzen, wohingegen lediglich nicht jugendgefährdende Titel eine Altersfreigabe &#8211; wie &#8220;ab 18&#8243; &#8211; durch den Vertreter der &#8220;Obersten Landesjugendbehörden&#8221; (OLJB) erhalten können. Ein Spiel kann also (seit 2003) nicht indiziert und gleichzeitig &#8220;ab 18&#8243; freigegeben sein. Darüber hinaus erlauben die Regularien des &#8220;Deutschen Computerspielpreis&#8221; nicht die Nominierung indizierter Spiele:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>Bildträger mit Spielprogrammen müssen vor der Preisvergabe gemäß § 14 Jugendschutzgesetz gekennzeichnet sein [...]. Ein zur Preisvergabe vorgesehenes Spiel darf nicht gegen die Bestimmungen des Strafrechts verstoßen und es dürfen nicht die Voraussetzungen für eine Aufnahme in die Liste jugendgefährdender Medien nach § 18 Jugendschutzgesetz vorliegen</em>.&#8221;</p>
<p>Von daher überrascht es auch nicht, dass &#8220;Crysis 2&#8243; entgegen der Aussage von Herrn Börnsen nicht indiziert, sondern mit dem USK-Siegel &#8220;ab 18&#8243; gekennzeichnet worden ist.</p>
<p>Aber nicht nur bei der Union wird der Jugendschutz etwas unscharf dargestellt. Auch bei der <a href="http://www.taz.de/Deutscher-Computerspielpreis/!92311/" target="_blank">taz</a> ist man nicht ganz im Bilde, bei der der folgende Satz gefunden werden kann:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>Mit dem Titel des Frankfurter Entwicklers Crytek ist damit erstmals ein Spiel ausgezeichnet worden, das die Selbstkontrolleinrichtung FSK nur für über 18-Jährige empfiehlt</em>.&#8221;</p>
<p>An der Kennzeichnung von Videospielen ist nicht die FSK, die &#8220;Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft&#8221;, sondern die USK, die &#8220;Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle&#8221; beteiligt. Darüber hinaus werden die Kennzeichen, auch wenn sie FSK- bzw. USK-Prüfsiegel genannt werden, nicht von diesen Institutionen vergeben, sondern nach Bewertung durch ein Expertengremium vom Ständigen Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden in Form eines staatlichen Verwaltungsaktes ausgestellt. Letztendlich wirkt auch die Wortwahl etwas befremdlich: Die Kennzeichnungen waren nur bis 2003 bloße Empfehlungen, so dass aktuell nicht mehr davon gesprochen werden kann, dass eine  Kennzeichnung einen Titel für eine Altersgruppe &#8220;<em>empfiehlt</em>&#8220;. Es handelt sich bei dieser vielmehr um eine verbindliche Auszeichnungen, bei deren Missachtung unter Umständen Strafen drohen.</p>
<p>Um die Sache noch etwas abzurunden: Beim <a href="http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/-crysis2--aufstand-gegen-staatsknete-fuer-killerspiel,7169128,15022172.html" target="_blank">Berliner Kurier</a> wird der Inhalt von &#8220;Crysis 2&#8243; mit diesen Worten wiedergegeben:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>Der brutale Ego-Shooter „Crysis 2“ gewann den deutschen Computerspielepreis. Im Spiel wird hemmungslos aufeinander gefeuert, Blut spritzt und Leichenteile fliegen</em>.&#8221;</p>
<p>Soweit wir das recherchieren konnten sind in &#8220;Crysis 2&#8243; zwar tatsächlich derbe Splattereffekte enthalten, doch abtrennbare/herumfliegende Körperteile sollen in dem Titel nicht enthalten sein. Hier scheint mit dem Autoren die Fantasy durchgegangen zu sein.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommentar: Der Computerspielpreis ist ein Nebenschauplatz eines Generationenkonflikts</title>
		<link>http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/04/26/kommentar-der-computerspielpreis-ist-ein-nebenschauplatz-eines-generationenkonflikts/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 10:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gordon Creative</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Spiegel-Journalist Ole Reißmann hat zutreffend interpretiert, dass es sich bei der Jahrzehnten alten Killerspieldebatte vor allem um einen Generationenkonflikt handelt. Zu Beginn engagierte sich eine vergleichsweise kleine Gruppe ähnlich eines bekannten gallischen Dorfes gegen die Ressentiments von Politik, Journalismus und Gesellschaft, doch inzwischen sind Videospiele ein Massenmedium und Videospieler auch in diesen Bereichen vertreten, was<a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/04/26/kommentar-der-computerspielpreis-ist-ein-nebenschauplatz-eines-generationenkonflikts/"> Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spiegel-Journalist Ole Reißmann hat <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,829760,00.html">zutreffend interpretiert</a>, dass es sich bei der Jahrzehnten alten Killerspieldebatte vor allem um einen Generationenkonflikt handelt. Zu Beginn engagierte sich eine vergleichsweise kleine Gruppe ähnlich eines bekannten gallischen Dorfes gegen die Ressentiments von Politik, Journalismus und Gesellschaft, doch inzwischen sind Videospiele ein Massenmedium und Videospieler auch in diesen Bereichen vertreten, was den Generationenkonflikt erst als solchen deutlich zutage treten lässt.</p>
<p><span id="more-6132"></span><img src="http://stigma-videospiele.de/wordpress/Schach.jpg" alt="" /></p>
<p>Dieser Generationenkonflikt spaltet glücklicherweise nicht die Parteienlandschaft, sondern zieht sich durch die Parteien selbst, wie ganz besonders in Stellungnahmen auf die <a href="http://www.cducsu.de/Titel__pressemitteilung_killerspiele_sind_nicht_preiswuerdig/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__21829/Inhalte.aspx">Pressemitteilung</a> des medienpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen zu sehen ist, in der die Nominierung von Crysis 2 für den Deutschen Computerspielpreis kritisiert wird:</p>
<ul>
<li>Tabea Rößner, medienpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion: &#8220;<a href="http://gruen-digital.de/2012/04/computerspiele-muessen-nicht-gefallen/">Computerspiele […] genießen sie sowohl Kunstfreiheit wie auch die Freiheit, nicht gefallen zu müssen.</a>&#8220;</li>
<li>Torge Schmidt, Kandidat der Piratenpartei: &#8220;<a href="http://www.junge-piraten.de/2012/04/25/deutscher-computerspielpreis-die-haltung-der-union-ist-nicht-preiswurdig/">Die Union beweist hier, dass sie noch immer nicht zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit Computerspielen als Kulturgut in der Lage ist.</a>&#8220;</li>
<li>Jimmy Schulz, Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion und Jurymitglied: &#8220;<a href="https://twitter.com/#!/jimmyschulz/status/195425686717087744">In letzter Konsequenz stehen wir daher auch einer Neubesetzung der der Position des Staatsministers offen gegenüber. </a>&#8220;</li>
<li>Thomas Jarzombek, Mitglied der CDU-Bundestagsfraktion, ebenfalls Jurymitglied: &#8220;<a href="https://twitter.com/#!/tj_tweets/status/195119329803640832">Bevor eine Diskussion startet, von der ich glaubte, dass sie sich schon lange überlebt hat: Ich stehe voll zur Juryentscheidung des #DCP.</a>&#8220;</li>
</ul>
<p>Da den Spielern ihr Hobby durch die Politik entsprechend unserer Verfassung schlecht eingeschränkt werden kann &#8211; was man nach vielen entsprechenden Absichtserklärungen in der oben zitierten Pressemitteilung eingestehen musste- wird dieser Generationenkonflikt gegen ein Kulturgut auf Nebenkriegsschauplätzen geführt. Das berühmteste Schlachtfeld dürfte die als &#8220;Indizierung&#8221; und &#8220;Beschlagnahme&#8221; einigermaßen verharmlosend bezeichnete Zensur sein, gegen deren Abschaffung sich die Politik seit jeher <a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/01/14/petition-abgelehnt-entspricht-nicht-der-gegenwartigen-handlungsprioritat/">erfolgreich wehrt</a>.</p>
<p>Der Computerspielpreis, eigentlich eine Maßnahme der Politik, um weitere Institution zur Stigmatisierung und Diffamierung von Videospielen und -spielern zu etablieren, erhebt sich nun gegen seinen Schöpfer, weil auch in der Jury die Videospieler-Generation langsam angekommen ist, namentlich unter anderem durch Christian Stöcker und Jimmy Schulz. Dies bedeutet jedoch, dass der Computerspielpreis in seiner gegenwärtigen Verfassung eigentlich nichts mit der Auszeichnung von nennenswerten Spielen zu tun hat, sondern der Profilierung der Generation der Videospielern dient. Und so würde es mich auch kaum wundern, wenn Crysis 2 heute Abend zum Preisträger wird.</p>
<p>Gordon Creative</p>
<p style="padding-left: 30px;">- <a href="https://modgamers.wordpress.com/2012/05/01/kommentar-nicht-spieler-konflikt/" target="_blank">Replik von Modgamers</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>CDU: „Killerspiele sind nicht preiswürdig“</title>
		<link>http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/04/26/cdu-killerspiele-sind-nicht-preiswurdig/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 05:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Schönfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=6120</guid>
		<description><![CDATA[(CDU) Die Bundestagsfraktion der CDU/CSU kritisiert in einer Stellungnahme die Nominierung von Crysis 2 beim Deutschen Computerspielpreis, man halte die Nominierung für unvertretbar. Die Jury habe sich mit der Nominierung über die Grundlage für die Vergabe des Computerspielpreises hinweg gesetzt. Weiter heißt es: „Der kulturell-pädagogische Gesichtspunkt, der dem  Grundsatz in Art. 1 des Grundgesetzes ‚Die<a href="http://stigma-videospiele.de/wordpress/2012/04/26/cdu-killerspiele-sind-nicht-preiswurdig/"> Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://www.cducsu.de/Titel__pressemitteilung_killerspiele_sind_nicht_preiswuerdig/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__21829/Inhalte.aspx">CDU</a>) Die Bundestagsfraktion der CDU/CSU kritisiert in einer Stellungnahme die Nominierung von <em>Crysis 2</em> beim <em>Deutschen Computerspielpreis</em>, man halte die Nominierung für unvertretbar. Die Jury habe sich mit der Nominierung über die Grundlage für die Vergabe des Computerspielpreises hinweg gesetzt. Weiter heißt es:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Der kulturell-pädagogische Gesichtspunkt, der dem  Grundsatz in Art. 1 des Grundgesetzes ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar’ entspricht, wird ignoriert.“</em></p>
<p><span id="more-6120"></span>Ihr Kultur- und medienpolitischer Sprecher, Börnsen, fordert eine „grundlegende Neukonzeption“, die aus einer Rückbesinnung auf die ursprüngliche Intention von 2007 bestehen soll. Damals war der Preis unter dem Einfluss der Killerspieldebatte geschaffen worden, um durch seine Vergabe eine Diffamierung und Stigmatisierung unerwünschter Medien zu erreichen.</p>
<p>Positiv hervorzuheben ist, dass man mittlerweile wenigstens „nach unserem Freiheits- und Demokratieverständnis durchaus jeden Erwachsenen, der diese Art von Spielen in der Freizeit spielt“, toleriere. Nur eine Auszeichnung  „sogenannter Killerspiele“ sei nicht zu akzeptieren. Mit dem Inhalt des Spiels auseinandergesetzt hat man sich jedoch ganz offenbar nicht: Selbst der Verein der CDU-Netzpolitiker schreibt, Börnsen habe „sich gar nicht selbst mit dem Spiel auseinandergesetzt“. Allein seine Sprachwahl zeuge von „einer groben Unkenntnis in der Sache“.</p>
<p>Links:<br />
- <a href="http://www.cducsu.de/Titel__pressemitteilung_killerspiele_sind_nicht_preiswuerdig/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__21829/Inhalte.aspx">Pressemitteilung der CDU/CSU-Fraktion</a><br />
- <a href="http://c-netz.info/blog/statement-crysis2/">Stellungnahme der CDU-Netzpolitiker (cnetz)</a><br />
- <a href="http://www.biu-online.de/de/presse/newsroom/newsroom-detail/datum////biu-eine-unabhaengige-jury-darf-man-nicht-im-stich-lassen.html">Stellungnahme des Industrieverbands BUI</a></p>
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