29. April, 2009 | Kommentare deaktiviert

                     

Oklahoma: Steuer auf Videospiele?

3. Februar, 2012 | 8 Kommentare »

(kotaku) William Fourkiller, Mitglied des Repräsentantenhauses in Oklahoma, möchte eine Steuer in Höhe von einem Prozent auf Videospiele ”with a teen, mature, or adult only rating” erheben. Bei einem 50 $ Spiel würden somit 50 Cent anfallen, die in Programme gegen Fettleibigkeit bei Jugendlichen und Mobbing investiert werden sollen:

Violent video games contribute to some of our societal problems like obesity and bullying, [...] but because they raise a lot of revenue, they can also provide part of the solution.”

Zur Meldung

Steuer auf Videospiele – Rechtlich zulässig?

29. Januar, 2012 | 32 Kommentare »

Jüngst wurde in Österreich durch einen Elternverband eine „Gewalt-Steuer“ für Videospiele ins Gespräch gebracht: Wer Gewalt verbreite solle auch einen Beitrag für die Prävention liefern. Hierzulande wurde bereits vom ehemaligen niedersächsischen Justizminister Pfeiffer eine Abgabe von 25 Cent pro verkauftem Spiel zur Bekämpfung der Computerspielsucht gefordert, während der Vorsitzende des Frankfurter Zukunftsrats Pohl Gewaltvermittlung so teuer machen will, dass sie sich „nicht mehr lohnt“. Andere, wie der Psychologe Spitzer, fordern ebenfalls Gewalt durch eine Besteuerung zu verteuern oder zu verbieten.

Doch ist so etwas überhaupt rechtlich zulässig? Wir haben Michael Kaiser vom Steuerrechtblog um eine Einschätzung gebeten.

mehr [...]

“Viele Forschungsergebnisse sind kaum belastbar”

19. Januar, 2012 | 32 Kommentare »

(telemedicus) Bei telemedicus findet sich ein Interview mit dem Diplom-Psychologen Malte Elson, der den Einfluss von Videospielen betreffend in einer Studie die Methoden der Wirkungsforschung untersucht hat. Das Ergebnis:

Meine Studie hat gezeigt, dass die bisherige Forschungsmethodik eine eindeutige Interpretation der Ergebnisse nicht zulässt. Ich halte es deshalb für bedenklich, politische Entscheidungen, die auf Wertvorstellungen beruhen, mit Forschungsergebnissen zu untermauern, die eine solche Argumentation einfach nicht hergeben.”

Zum Interview

Petition gegen Zensur abgelehnt: Entspreche nicht der gegenwärtigen Handlungspriorität der Bundesregierung

14. Januar, 2012 | 27 Kommentare »

Gemeinsam mit dem Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) hat stigma-videospiele.de am 14.04.2011 eine Petition auf den Weg gebracht, die sich gegen das bestehende Verbot gewaltverherrlichender Videospiele (§ 131 StGB) sowie gegen die Indizierung (§ 15 JuSchG) in ihrer jetzigen Form richtet. Der Nutzen beider Maßnahmen ist umstritten, rechtfertigen lassen sich beide Gesetze kaum – schließlich wirkt der Index, entgegen der Intention des Gesetzesgebers, faktisch wie ein Verbot, während beim regulären Verbot Verstöße gegen Bestimmtheits- und Übermaßverbot nahe liegen.

mehr [...]

“Panzer Corps: Wehrmacht” – Auf Wertung verzichten?

11. Januar, 2012 | 50 Kommentare »

(eurogamer) Bei eurogamer muss man sich für die Bewertung des Strategiespiels “Panzer Corps: Wehrmacht” rechtfertigen. Nicht für die Höhe der Bewertung, sondern dafür, dass der Titel überhaupt mit einer Wertung bedacht wurde. Der Politikwissenschaftler Jan Rahtje sieht in dem Titel eine Verharmlosung der Verbrechen der Wehrmacht, da bei der Darstellung des Krieges der Völkermord ausgespart wird. In einem Artikel bei eurogamer kommen nun Kritiker und Kritisierter zu Wort und stellen ihre Standpunkte dar.

mehr [...]

Rüstungsunternehmen vs. EA

10. Januar, 2012 | 13 Kommentare »

(pcgames) In Videospielen tauchen regelmäßig Symbole und Gegenstände auf, die sich auch in der realen Welt wiederfinden. Nicht nur ein Automodell in Rennspielen, sondern auch militärisches Gerät kann realen Vorbildern nachempfunden sein. Ob dies ohne Zustimmung der Rechteinhaber geschehen darf ist nicht abschließend geklärt, so dass beispielsweise in der Verkaufsversion von “Counter-Strike” die Namen verfremdet wurden: Dort heißt die “SIG 552″ dann “Krieg 552″. 

mehr [...]

Videomanipulation: NDR uneinsichtig

9. Januar, 2012 | 16 Kommentare »

Wir hatten bereits berichtet, dass auf Druck des NDR ein Youtube-Video vom Netz genommen wurde, weil dies dem Tatort unzutreffender Weise ein bezahltes Product Placement unterstellte. Ohne diesen Schritt hätten nach Einschätzung des NDR “Internetnutzer sehr leicht zu der Auffassung kommen können, dass die Behauptung des Zusammenschnittes [...] wahr ist” bzw. das Video die fragliche Behauptung “weiterhin unwidersprochen [...] aufstellen können”.

mehr [...]

Strobl: Verbotsfrage stellt sich selbstverständlich nicht

29. Dezember, 2011 | 3 Kommentare »

(abgeordnetenwatch) Nach dem Amoklauf in Winnenden wurde dem CDU-Abgeordneten Strobl unterstellt ein Verbot von “Killerspielen” zu fordern, obwohl nach seinen Worten die Schaffung von Internetsperren für “Killerspielen” tatsächlich nur “neu diskutiert werden” sollte. Später bemühte er sich dies zu unterstreichen und gab an, dass er kein Verbot fordert, sondern “ergebnisoffen [...] prüfen” wolle, wie Amokläufe künftig verhindert werden könnten.

mehr [...]

NDR: Monopol auf Manipulation?

28. Dezember, 2011 | 5 Kommentare »

(stefan-niggemeier) Beim Honnoveraner “Tatort” ist dem NDR des Öfteren das Fabrikat eines großen Wolfsburger Automobilherstellers ins Bild gerutscht, so dass der eine oder andere ein “Product Placement” vermutete. Veranschaulicht wurde dies durch ein Youtube-Video, in dem sich die fraglichen Szenen aneinandergereiht auf mehr als sechs Minuten Sendezeit summierten. Der NDR wies den Verdacht des (bezahlten) “Product Placements” zurück – man habe die genutzten Fahrzeuge zu “marktüblichen Mietpreisen angemietet” – und ließ das Video bei Youtube entfernen.

mehr [...]

Retarded Television Luxemburg²

27. Dezember, 2011 | 12 Kommentare »

(RTL2) Das Scripted Reality Format “X-Diaries” hat sich am 23.12.2011 dem Thema Onlinespiele gewidmet (Nach dem Fernsehkritik-Forum war es wohl eine Wiederholung), wobei eine rührende Story gestrickt wurde: Die Nerds der Gilde eines Onlinerollenspiels begreifen im Urlaub, dass sie ihr Leben vergeudet haben und beschließen die auf USB-Sticks gezogenen Avatare symbolisch im Meer zu versenken. Danach verkünden die Spieler, dass sie nun zuhause ausziehen bzw. ein Fitnessstudio besuchen werden. Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist sich über derartige Formate aufzuregen oder sich diese anzusehen. Wer dennoch einen Blick riskieren möchte findet die Folgen online. Ich habe es nicht ertragen die Videos vollständig anzusehen: Bei Teil 2 ab ca. Min. 20 und Teil 3 ab Min. 2 finden sich die besagten Ausschnitte.

- Teil 1
- Teil 2
- Teil 3

(Auch wenn es schwer fällt – Danke für den anonymen Hinweis.)