29. April 2009 von Rey Alp | Kommentare deaktiviert

                     

Verbot von “Killerspielen” in der Schweiz abgewendet? (Update)

23. November 2014 von Rey Alp | 1 Kommentar »

(parlament.ch) Die “Vereinigung gegen mediale Gewalt” (VGMG) unternahm 2011 den Versuch, “Killerspiele” in der Schweiz zu verbieten. Als durchgesetzt wurde, dass Häftlinge in schweizer Gefängnissen kein Zugang zu Horrorvideos und “Killerspielen” gewährt wird, sollten allgemein Spiele verboten werden, “in denen grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen und menschenähnliche Wesen zum Spielerfolg beitragen”. Nachdem der Vorstoß zunächst sistiert wurde, lehnte der Ständerat ihn am 23.09.2014 ab. Nun geht die Initiative noch an den Nationalrat, dessen mit der Vorprüfung befasste Kommission am 31.10.2014 einstimmig beantragt hat, “der Standesinitiative keine Folge zu geben”.

    Bericht der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur vom 30. Oktober 2014 (pdf).

Update:

GameRights weist darauf hin, dass in der Schweiz noch vier weitere Verbotsinitiativen in der Pipeline sind.

Lukas 23:34

22. November 2014 von Rey Alp | Keine Kommentare »

(mediengewalt.eu) Aktuell versucht sich die Politik – von den Medien derzeit noch wenig beachtet – erneut an einer Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages. Das ist das Ding, das regelt, welche Inhalte im Internet nicht oder nur gut versteckt verbreitet werden dürfen. Diese Woche wurde die zweite Online-Konsultation zu den geplanten Änderungen abgeschlossen, in deren Verlauf sich zahlreiche Institutionen geäußert haben. Hierzu gehört auch der Mediengewalt e.V., der meint hinsichtlich einiger Punkte widersprechen zu müssen:

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ZDF: 10 Jahre “WoW” mit Verweis auf Amokläufer anmoderiert

22. November 2014 von Rey Alp | 3 Kommentare »

(via @gwynhwyve, zdf) Seit Götz Eisenberg bei den Nachdenkseiten schrieb, dass sich Anders Breivik mit “World of Warcraft” [...] die nötige Grundhärte für das geplante Massaker” verschafft habe und Hannes Gamillscheg bei der Frankfurter Rundschau anmerkte, dass es im Fall Breivik “fahrlässig [wäre], nicht über Ursache und Wirkung nachzudenken”, gilt “World of Warcraft” in der Öffentlichkeit wirklich als “Killerspiel”. Diesem Image ist es nun zu verdanken, dass das “ZDF heute journal” 10 Jahre “WoW” mit Verweise auf Amokläufe und den Massenmörder Breivik anmoderiert. Marietta Slomka:

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RTL Nachtjournal über Verbindungen zum Militär

16. November 2014 von Rey Alp | 2 Kommentare »

(rtl) Das RTL Nachtjournal hat sich am 07.11.2014 mit Verbindungen zwischen der Videospielindustrie und dem US-Militär befasst. So würden sich Spielentwickler als Berater für das Militär betätigen. Hierbei lässt eine Aussage über die Hintergründe von Videospielen aufhorchen:

    “Die ersten Computerspiele entstanden durch für das Militär entwickelte Technik.”

Eine Nachfrage, was man sich hierunter vorstellen darf, bleib leider unbeantwortet. So bleibt offen, ob First-Person-Shooter – fälschlicherweise – als Produkt militärischer Entwicklungen verstanden wurden oder bloß gemeint ist, dass die Entwicklung von Computern maßgeblich durch das Militär vorangetrieben wurde.

Psychiater Besser warnt vor “Vergiftung” durch Computerspiele

19. August 2014 von Rey Alp | 11 Kommentare »

(spon) Für Spiegel Online hat Bianca Maley den Psychiater Lutz-Ulrich Besser zur Wirkung der Videoaufnahmen von ISIL-Gräueltaten befragt, der bei dieser Gelegenheit vornehmlich gewaltdarstellende Computerspiele kritisiert. Bereits 2009 warnte er, dass deren Auswirkungen “immer noch völlig unterschätzt” würden, da man wegen dieser Spiele “inzwischen von einem Heer gut trainierter jugendlicher Scharfschützen umgeben” sei.

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Presserat: „Süchtig“ muss nicht „süchtig“ heißen

19. August 2014 von Rey Alp | 1 Kommentar »

Anlässlich des 5. Jahrestags des Amoklaufs von Winnenden sendete das „ZDF heute journal” am 11.03.2014 einen mehrminütigen Beitrag über pathologische Fälle von Computerspielsucht. Aufhänger hierfür war die Aussage, dass der damalige Täter „süchtig nach Computerballerspielen gewesen sein“ soll. Dies überrascht, weil in einer Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Stuttgart zwar davon die Rede ist, dass der Täter mit einem Wirtschaftssimulationsspiel, Online-Poker und Ego-Shooter-Spielen „viel Zeit am Computer [verbrachte]“, doch von einer „Sucht“ – die vor dem Hintergrund anderer Freizeitaktivitäten wie Fußball, Tischtennis, Armwrestling und „richtiges“ Poker nicht bestanden haben dürfte – ist keine Rede.

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“Wolfenstein: The New Order” – Nutzer über Zensur getäuscht? (Update)

23. Juli 2014 von Rey Alp | 17 Kommentare »

(SB.com) Mit 82 % versucht der Großteil der deutschen Gamer immer bzw. meistens an unzensierte Versionen von Videospielen zu gelangen – dies wurde in der VDVC-Umfrage 2013 (S. 21) festgestellt. Praktisch sind die Publisher hierbei nicht immer eine Hilfe, die u.a. im Fall von “Sniper: Ghost Warrior” ein Spiel versprechen, dass “100 % uncut” sei, obwohl es das nicht ist. Neustes Beispiel hierfür ist der Titel “Wolfenstein: The New Order”, bei dem sich Nutzer getäuscht fühlen.

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Offtopic: Was BILDblog nicht zeigt (Update)

22. Juli 2014 von Rey Alp | 35 Kommentare »

Vorweg – dieser Beitrag ist eine Ausnahme und soll es auch bleiben. Wie viele andere auch, teile ich BILDblog regelmäßig “sachdienliche Hinweise” mit. Diesen wird regelmäßig keine Beachtung geschenkt, wofür ich prinzipiell Verständnis habe: Das BILDblog-Team wird mit seinen Kapazitäten haushalten müssen. Andererseits kann ich die Auswahl nicht immer nachvollziehen. Da ist es offenbar wichtiger, den drölfzigsten Artikel über “Schleichwerbung” zu bringen, als sich anderen Themen zu widmen. Ich führe über meine Hinweise nicht Buch, weshalb ich an dieser Stelle bloß die letzten 2 meiner Einsendungen als Beispiel dafür präsentieren möchte, was BILDblog nicht gut genug ist. Mit dem 3. habe ich es gar nicht erst versucht.

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Lasertag, (k-) ein Kindergeburtstag?

2. Juli 2014 von Rey Alp | 30 Kommentare »

(UniSPIEGEL) Am 29.06.2014 ist im UniSPIEGEL ein Artikel über Lasertag erschienen, in dem sich der Autor – wie bereits am Titel erkennbar („Lasertag gegen Schüler: Unterschätze nie einen Zwölfjährigen!“), recht locker mit der Thematik auseinandersetzt. Auch Andreas Djassemy, Sprecher der Lasertag GmbH, zeigt sich entspannt: Die Lasertag-Leidenschaft von Barney Stinson in der Sitcom „How I Met Your Mother“ sei die Inspiration gewesen, in das Geschäft einzusteigen. Probleme mit den Behörden seien nicht zu befürchten:

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Wie der Blinde von der Farbe?

27. Juni 2014 von Rey Alp | 44 Kommentare »

(taz) Kritische Artikel über Videospiele lassen oft auch Spieler ratlos zurück; nicht wegen der Vorwürfe, sondern weil man die dargestellten Spiele nicht wiedererkennt. Dabei lässt sich meistens nicht mit Sicherheit feststellen, ob hierfür der Autor oder die befragten Experten verantwortlich sind. Ein Beispiel hierfür ist das Portrait „Headshot“ der taz vom 28.04.2014, in dem den Lesern die Medienpädagogin Sabine Schiffer vorgestellt wird. Der Beitrag hierüber hat sich wegen meiner Korrespondenz mit der Portraitierten etwas verzögert.

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