29. April 2009 von Rey Alp | Kommentare deaktiviert

                     

Korrektur: “ZDF heute journal” dpa macht Amokläufer süchtig

11. April 2014 von Rey Alp | 1 Kommentar »

Anlässlich der Behauptung, dass Tim K. “süchtig nach Computerballerspielen” gewiesen sei, sendete das “ZDF heute journal” am 11.03.2014 einen mehrminütigen Beitrag über Computerspielsucht. In diesem stellte Rainer Fromm Patienten der AHG Klinik Münchwies vor, bei der wegen pathologischem PC- bzw. Internetgebrauchs pro Jahr mehr als 100 Spielsüchtige therapiert würden. Die Betroffenen würden täglich 12 – 16 Stunden im verdunkelten Zimmer zocken, hierbei den Tagesrhythmus ebenso wie den Kontakt zu ihrem Umfeld verlieren und ihre schulischen Leistungen vernachlässigen.

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“Vor der Tat” – technisch nicht falsch

10. April 2014 von Rey Alp | 1 Kommentar »

Medien stellen anlässlich der Berichterstattung über Amokläufe regelmäßig eine Verbindung zwischen der Tat und der Nutzung gewaltdarstellender Videospiele her. Dabei entspricht es der gängigen Vorstellung, dass sich der Täter unmittelbar vor der Tat “am Computer in Stimmung” (Pfeiffer wirbt nach Blacksburg für “Killerspiele”-Verbot, mediabiz.de v. 18.04.2007.) schieße, wie es der Krimonologe Christian Pfeiffer ironischerweise anlässlich des Amoklaufs von Blackburg formulierte – wie sich heraustellte, hatte der Täter kein Interesse an gewaltdarstellenden Videospielen (Mass Shootings at Virginia Tech: Report of the Review Panel (2007), S. 32.).

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“ZDF heute journal” macht Amokläufer süchtig (Update)

16. März 2014 von Rey Alp | 31 Kommentare »

Zum fünften Jahrestag des Amoklaufs in Winnenden hat das „ZDF heute journal“ die Diskussion über die Ursachen fortgeführt. In der Sendung charakterisiert Gundula Gause den Täter als „Waffennarr“ und „süchtig nach Computerballerspielen“, woraufhin Claus Kleber den Zuschauern vergegenwärtigt, dass – neben anderen Aspekten – „vor allem“ diskutiert wurde, „ob solche Spiele aus labilen Jugendlichen Mörder machen können“.

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“focus” – Medienberichte mit Wirklichkeit verwechselt

20. Februar 2014 von Rey Alp | 6 Kommentare »

(focus) Der “focus” stellt “die größten Zeitfresser des Gamings” vor, wobei der First Person Shooter CounterStrike wie folgt beschrieben wird:

focus

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Zeit unterschlägt “Dance Dance Revolution”

1. Februar 2014 von Rey Alp | 12 Kommentare »

(zeit) Der Satz, dass sich alle Amokläufer von von Gewaltdarstellungen in Computerspielen angezogen fühlten, liest sich schön – stimmt jedoch nicht. Bei “Tipps für die Presse” weisen wir Journalisten schon seit 2009 darauf hin. So kam unter anderem eine amerikanische Studie, die Taten zwischen 1974 und 2001 untersuchte, zu dem Ergebnis, dass nur 12 % der Täter ein Interesse an gewaltdarstellenden Videospielen hatte:

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Pfeiffer: “Fakten [...] auf unverantwortliche Weise verschwiegen”

23. Januar 2014 von Rey Alp | 24 Kommentare »

(Der Spiegel) Der Spiegel hat den Leserbrief des Mediengewalt e.V. nicht abgedruckt, doch mit Prof. Dr. Christian Pfeiffer kam ein anderer namhafter Spielegegner zur Wort. Erwartungsgemäß nimmt er u.a. an der Darstellung anstoß, wonach der Nachweis negativer Effekte problematisch sei:

    “Dieser Artikel ist jedoch tendenziös und damit aus wissenschaftlicher Sicht wertlos. [...] Gewalthaltige Spiele erhöhen nachweislich (in Zusammenspiel mit anderen Faktoren) das Risiko für Aggressivität und Gewalttäterschaft . [...] Diese Fakten werden auf unverantwortliche Weise verschwiegen. Im Gedächtnis bleibt ein Artikel, der sich wie ein Werbetext für Computerspiele liest.” (Der Spiegel 4/2014, S. 8.)

    (Dank an Pyri.)

Mediengewalt e.V.: Spiegel-Artikel sei “schwerer journalistischer Fehler”

16. Januar 2014 von Rey Alp | 6 Kommentare »

(mediengewalt.eu) Nicht nur einige Gamer, sondern auch Spielegegner stören sich an der aktuellen Berichterstattung des Spiegels über Videospiele. Anlass sind die Artikel “Die Jünger von Littleton” (Der Spiegel 48/2013, S. 47, 47.) und “Du sollst spielen!” (Der Spiegel 03/2013, S. 60, 63.) der aktuellen Ausgabe. In beiden Fällen werden auch die Auswirkungen gewaltdarstellender Videospiele thematisiert – jedoch anders, als üblich.

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Lesehinweis (Update)

15. Januar 2014 von Rey Alp | 4 Kommentare »
    - Der Spiegel erklärt seinen Lesern in der aktuellen Ausgabe (03/2014), warum Videospiele besser sind als ihr Ruf.
    - Sigl Christian Huberts meint: “Man respektiert eine Kultur nun mal nicht, indem man ausschließlich darüber nachdenkt, was sie wirtschaftlich, pädagogisch, medizinisch etc. für uns leisten kann”.
    - Benedikt Plass-Fleßenkämper beklagt: “Man versäumt es leider komplett zu erwähnen [...], dass wir hier von einem enorm wichtigen Kulturbestandteil reden [...].”.
    - Anjin Anhut bemerkt: “It is showing games as a technology that can be used for good [...]. But there is no inherent value to games”.
    - Robert Glashüttner: “Das digitale Spiel [...] wird hier nur deshalb als etwas Wertvolles erkannt, weil es über die bloße unproduktive Unterhaltung hinaus auch “sinnvolle” Zwecke erfüllen kann.”

Was interessiert mich mein …

14. Januar 2014 von Rey Alp | 24 Kommentare »

spiegel

ARD zockt Shooter – mit Joystick!

7. Januar 2014 von Rey Alp | 17 Kommentare »

(via modgamers, twitter)

tatort_eskimo

    Stream (ab 20 Uhr)