29. April 2009 von Rey Alp | Kommentare deaktiviert

                     

Grossman warnt vor “tödlicher Gewalt”

22. Mai 2013 von Rey Alp | 8 Kommentare »

(gsn, via theescapist) Lt. Col. Grossman, bis 1998 Dozent für Militärpsychologie an West Point, warnt schon seit Jahren vor den Einflüssen gewaltdarstellender Videospiele. Auch am 14 Mai hat er sich auf der “GovSec security conference” in Washington mit den Gefahren für die Jugend auseinandergesetzt, wobei er drastische Worte wählte:

There is a generation of vicious, vicious killers out there. [...] The video games are their trainers. They’ve been playing Grand Theft Auto every spare moment since they were six years old. [...] This generation is going to give you massacres in the domestic environment and in the work environment. [...] We must prepare for violence like firefighters prepare for fires.

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(Dank an DerMarc42.)

Professor Cho: Gewaltdarstellende Videospiele gesundheitsschädlich

21. Mai 2013 von Rey Alp | 12 Kommentare »

(kotaku) Professor Dong Wong Cho (Chungbuk Provincial College in South Korea), der sich offenbar gerne mit unkonventionellen Fragestellungen beschäftigt, hat sich jüngst mit den Auswirkungen gewaltdarstellender Videospiele beschäftigt. Die Zusammenfassung von kotaku:

Nach Professor Chos neuster Studie lassen gewaltdarstellende Videospiele Grafikkarten heiß laufen und mehr Hochfrequenzwellen emittieren. Dies – so betont der Wissenschaftler – bedeute, dass gewaltdarstellende Videospiele für den Körper schädlicher sind.”

Er habe festgestellt, dass die Temperatur der Grafikkarte von 36 °C sich bei einem Rennspiel auf 45 und bei einem gewaltdarstellenden Spiel auf 57 °C erhöhe. Die koreanische Seite “Inven” machte die Probe aufs Exemple, konnte bei dem in Deutschland verbotenen “Manhunt” aber kaum eine zusätzliche Hitzeentwicklung nachweisen. Unterdessen spekulieren User, ob der “3DMark”-Benchmark mit einem Warnhinweis versehen werden sollte.

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(Dank an buzzti.)

BIU fordert echten “Deutschen Computerspielpreis”

19. Mai 2013 von Rey Alp | 7 Kommentare »

(looki) Der “Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware” (BIU) fordert nicht weniger als das Konzept des “Deutschen Computerspielpreises” aufzugeben. 2008 wurde der Preis vom Bundestag initiiert, um gegen “Killerspiele” vorzugehen bzw. Videospiele, die “kulturell und pädagogisch wertvoll” sind, zu prämieren. Anstatt auf weitere Verbote zu setzen, sollte die Enwicklung unbedenklicher Videospiele durch die Schaffung positiver Anreize gefördert werden.

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Steam: “Sniper Elite: Nazi Zombie Army” nicht aktivierbar

10. Mai 2013 von Rey Alp | 9 Kommentare »

(SB.com) Es gibt bei Steam eine Reihe von Titeln, die von Deutschland aus nur eingeschränkt verfügbar sind. Während es einerseits verständlich ist, dass Valve keine verbotenen Videospiele vertreiben möchte, erscheint es andererseits etwas hart, dass selbst bei bereits gekauften Spielen die zur Nutzung erforderliche Onlineaktivierung verweigert wird. Wer es dennoch versucht, bekommt die folgende Meldung präsentiert:

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Kauf von Spielen kann Waffenindustrie sponsern – EA will aussteigen (Korrektur)

9. Mai 2013 von Rey Alp | 22 Kommentare »

Wenn Kritiker zwischen gewaltdarstellenden Videospielen und realer Gewalt Verbindungen sehen, ist hierbei der Einfluss der Spiele auf die Psyche der Spieler gemeint. Andere Perspektiven, wie die von Helmut Preller, sind seltener anzutreffen. Dieser stellte – ähnlich der Aktion „Brot statt Böller“ – dem Kauferlös von „Modern Warfare“ die Anzahl der hungernden Kinder gegenüber, die mit dieser Summe täglich gespeist werden könnten. Tatsächlich braucht es in manchen Fällen jedoch gar nicht solche Verrenkungen, um eine Beziehung zur Realität herzustellen.

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Intendantin: “Verletzung der Programmgrundsätze [...] nicht gegeben”

18. April 2013 von Rey Alp | 9 Kommentare »

In der Sendung “hart aber fair” wurde anlässlich des Umstands, dass Prinz Harry eingestand in Afghanistan Taliban getötet zu haben, die Frage aufgeworfen, ob Videospiele sein “Wesen” verändert hätten. Dabei wurde den Zuschauern vorenthalten, dass es sich bei dem von Prinz Harry genutzten Spiel nicht etwa um einen “First Person Shooter”, sondern um das Fußballspiel “FIFA” gehandelt hat. Der “Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler” (VDVC) hat sich deswegen mit einer Programmbeschwerde an den WDR gewendet, in der diese Art der Einbindung des Zitats kritisiert wird. Die Intendantin hat in der Sendung – wenig überraschend – keine Verletzung erkannt, wobei dies wenig überzeugend ist.

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2. “Politiker-LAN” im Bundestag geplant

11. April 2013 von Rey Alp | Kommentare deaktiviert

(golem) Nachdem 2011 die erste “Politiker-LAN” im Bundestag stattfand, um bei den Abgeordneten Berührungsängste abzubauen und somit zu einer Versachlichung der Debatte um “Killerspiele” beizutragen, wird die für den 15.05.2013 geplante zweite “Politiker-LAN” einen Schwerpunkt auf die wirtschaftliche Bedeutung der Branche setzen. So wird Philipp Rösler eine Keynote halten und im Anschluss eine Diskussion über die Synergieeffekte stattfinden. Die Teilnehmer erhalten dabei natürlich auch eine Möglichkeit Videospiele auszuprobieren.

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Bewährung wegen Einfluss von “World of Warcraft”?

10. April 2013 von Rey Alp | 8 Kommentare »

(mjv.rlp.de/rhein-zeitung) Vom Landgericht Mainz wurde ein 21-Jähriger wegen versuchter Tötung zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Der Verteidiger sah hierbei die Rolle des Videospiels “World of Warcraft” nicht ausreichend berücksichtigt und hofft auf eine Freiheitsstrafe von nicht mehr als 2 Jahren, die dann auf Bewährung ausgesetzt werden könnte. Der BGH hat der Verteidigung nun offenbar Gelegenheit geboten diesen Umstand darzulegen: Nach einer Pressemitteilung des Landgerichts Mainz wird die Verhandlung bis zur Einholung eines dahingehenden Gutachtens ausgesetzt: “Der BGH möchte die konsolidierten Lebensumstände des Angeklagten seit der Tat bei der Bemessung der Strafe berücksichtigt wissen“.

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Rhein-Zeitung

Weiß beklagt “Einfluss durch die Lobby der Medienindustrie”

9. April 2013 von Rey Alp | 2 Kommentare »

(Mediengewalt.eu) Der Verein “Mediengewalt e.V.” hat sich ausweislich seiner Satzung der “Aufklärung über Medieneinflüsse” verschrieben, wobei dies natürlich nicht zum Selbstzweck geschieht: Die Mitglieder, zu denen u.a. die Psychologen Prof. Dr. Helmut Lukesch, Prof. Dr. Günter L. Huber, Dr. Werner H. Hopf und Dr. Rudolf H. Weiß gehören, zeigen sich regelmäßig als Befürworter restriktiverer Gesetze, die den Zugang zu gewaltdarstellenden Videospielen erschweren sollen.

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Replik zu “Kaiser ist cooler” von Christian Schmidt

7. April 2013 von Rey Alp | 8 Kommentare »

Ende letzten Jahres hat sich Christian Schmidt in dem “WASD-Magazin” unter dem Titel “Kaiser ist cooler” damit auseinandergesetzt, wie Politik in Videospielen dargestellt wird und welche Botschaften hierbei transportiert werden. Das Urteil ist dabei klar: Nach Christian Schmidt sei Politik “in Computerspielen entweder korrupt oder irrelevant – oder reaktionär”, womit das Genre über Politik nicht nur wenig, sondern sogar “das Falsche” verbreite. Auch wenn an dem Wunsch Christians nach einem breiteren Spektrum von Videospielen sicherlich nichts auszusetzen ist, erscheint sein Artikel bei vielen Punkten doch etwas zu pauschal und undifferenziert, was ich ihm in der folgenden Mail mitgeteilt habe:

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